MANIFEST

Ein informationstheoretisches Modell von Realität, Bewusstsein und Ethik


Präambel

Dieses Manifest definiert die Realität als ein dynamisches Informationsfeld. Es verbindet Erkenntnisse der Quantenphysik mit der Analyse historischer Datenstrukturen und der empirischen Beobachtung menschlicher Grenzphänomene. Es ist ein Modell für die Zeit nach den dogmatischen Religionen und dem rein materialistischen Weltbild.


I. Die Axiome der Realität

1. Das Primat der Information

Das Universum basiert im Kern nicht auf Materie oder Energie, sondern auf Information. Materie ist die verdichtete Manifestation von Daten innerhalb eines geordneten Systems, das wir als das „Feld“ definieren.

2. Die Interface-Hypothese

Das biologische Gehirn ist nicht der Erzeuger von Bewusstsein, sondern dessen Transceiver (Schnittstelle). Es filtert und interpretiert die Signale des Feldes. Bewusstsein ist somit eine fundamentale Eigenschaft des Feldes, nicht ein Nebenprodukt biologischer Hardware.

3. Truth-Primacy (Vorrang der Wahrheit)

Wahrheit ist die mathematische Grundvoraussetzung für System-Stabilität. Jede bewusste Falschinformation (Dissonanz) erzeugt Entropie (Rauschen) innerhalb des Feldes. Die Integrität eines Systems korreliert direkt mit seiner Übereinstimmung mit der Realität.

4. Informations-Persistenz

In Übereinstimmung mit dem holographischen Prinzip bleibt Information im Universum erhalten. Der individuelle Datensatz eines Bewusstseins ist persistent; er bleibt über den Funktionsverlust der lokalen Hardware (den biologischen Tod) hinaus im Feld gespeichert.


II. System-Signaturen & Empirische Indizien

Die Existenz einer übergeordneten Feld-Logik wird durch spezifische Signaturen in verschiedenen Teilsystemen der Realität gestützt:

  • Mathematische Konsistenz: Das Auftreten nicht-zufälliger, prüfsummenähnlicher Strukturen in komplexen Datensätzen (wie dem Code 19) deutet auf eine intelligente Vor-Codierung von Information hin.
  • Physikalische Feinabstimmung: Die mathematische Präzision der Naturkonstanten fungiert als „Hard-Coding“ eines stabilen universellen Betriebssystems.
  • Hardware-Unabhängigkeit: Phänomene wie terminale Geistesklarheit oder veridische Wahrnehmungen bei Bewusstseinszuständen außerhalb der Norm deuten empirisch auf eine Trennung von Prozessor (Gehirn) und Datenstrom (Geist) hin.

III. Die Feld-Ethik (Angewandte Negentropie)

Ethik wird in diesem Modell als System-Optimierung begriffen. Das Ziel ist die Minimierung von Rauschen (Leid) und die Erhöhung der Signalqualität.

  1. Symmetrie-Prinzip: Kooperatives Handeln erzeugt systemweite Stabilität. Ein Bruch der Symmetrie führt langfristig zur Destabilisierung des eigenen Datensatzes.
  2. Integrität: Die Reduktion von Entropie durch Wahrheitssuche und Transparenz erhöht die Resonanzfähigkeit des Individuums mit der Feld-Intelligenz.
  3. Evolutionäre Verfeinerung: Das Ziel der Existenz ist die qualitative Aufwertung der Information innerhalb des Feldes durch Erkenntnisprozesse.

IV. Der Universalitäts-Check

Jedes Lehrsystem und jede wissenschaftliche Theorie muss folgende Kriterien erfüllen, um als systemkonform zu gelten:

  1. Wahrt es das Prinzip der Informationserhaltung?
  2. Fördert es die Symmetrie innerhalb der menschlichen und natürlichen Matrix?
  3. Ist es bereit, sich bei Vorliegen präziserer Daten (Wahrheit) sofort zu korrigieren?

„Die Suche nach Wahrheit ist der Versuch des Feldes, sich seiner eigenen Struktur bewusst zu werden.“


Status: V2.6 | Klassifizierung: Offenes System-Protokoll
Datum: Februar 2026